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Bliestorf und Krummesse schließen Radwegelücke zwischen ihren Orten

Spatenstich für den Radweg von Bliestorf nach Krummesse. Foto: hfr

Bliestorf/Krummesse (pm). Die zwei Gemeinden Bliestorf und Krummesse dürfen sich über die Schließung der Radwegelücke zwischen ihren Orten freuen, wobei es eigentlich drei Gemeinden sind, denn Krummesse ist auch mit seinem Lübecker Teil beteiligt.

Die Bauarbeiten starteten am 16. August. Die Kosten für Grunderwerb und Bau betragen rund 350.000 Euro. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit einem Betrag von 132.726 Euro. Neben den Gemeinden Bliestorf und Krummesse beteiligen sich auch die übrigen neun Gemeinden des Amtes Berkenthin mit einer Fördersumme von rund 93.000 Euro. Darin enthalten ist auch ein gesonderter Betrag des ländlichen Zentralortes Berkenthin mit einem Betrag von 50.000 Euro. Ohne die Hansestadt Lübeck könnte die Maßnahme nicht umgesetzt werden. Die Hansestadt Lübeck stellt die erforderlichen Flächen zur Verfügung.

„Mit dem Bau des Radweges wird ein langgehegter Wunsch zur Sicherung der schwächeren Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Schülerinnen und Schüler, umgesetzt“, erläutert Bürgermeister Georg Rudolf aus Bliestorf. „Der Radweg kommt gleichermaßen auch der Freizeitgestaltung und der Tourismusförderung zugute“, weiß Bürgermeister Hans-Peter Fiebelkorn aus Krummesse zu berichten.

Auf Ebene des Amtes Berkenthin kann mit dieser Lückenschließung ein weiterer grüner Haken hinter der Umsetzung des Radwegekonzeptes gesetzt werden. Zuvor wurden in den letzten Jahren Radwege zwischen Berkenthin und Klempau, zwischen Kastorf über Sierksrade nach Berkenthin, von Niendorf über Göldenitz nach Berkenthin sowie  von Kulpin nach Berkenthin jeweils auf der Grundlage einer solidarischen Mitfinanzierung aller amtsangehörigen Gemeinden realisiert.