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Das Jakobs-Kreuzkraut und seine Verwandten

Foto: Huckauf

Mölln (pm). Dr. Aiko Huckauf (Molfsee) beleuchtet in seinem Vortrag am Dienstag, 24. Januar 2017, um 19.30 Uhr im Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150. die Hintergründe der Populationsentwicklung des Jakobs-Kreuzkrautes und die Details der damit einhergehenden Problematik. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur im Sitz der Stiftung Herzogtum Lauenburg ist frei.

In den vergangenen rund 20 Jahren haben die Bestände des heimischen Jakobs-Kreuzkrautes (JKK, lat. Senecio jacobaea) nicht nur in Schleswig-Holstein stark zugenommen. Diese Entwicklung ist insofern problematisch, als diese Art – so wie andere Vertreter der Korbblütler und Boretschgewächse auch – Fraßgifte (sog. Pyrrolizidin-Alkaloide) produziert, von denen für Tiere wie auch für Menschen eine zumindest potenzielle Gesundheitsgefährdung ausgeht. Dr. Huckauf stellt die Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte zum Thema JKK sowie die unterschiedlichen Strategien im Umgang mit dem Jakobs-Kreuzkraut vor. Es geht vorrangig um eine sachliche Einschätzung der tatsächlichen Gefährdung, die von dieser heimischen Pflanze und ihren Verwandten ausgeht.

Der Diplom-Chemiker und Umweltmanager Dr. Aiko Huckauf ist nach einigen Jahren Forschungsarbeit im Bereich der Vegetationsökologie inzwischen vorwiegend im angewandten Naturschutz tätig. Seit rund zwei Jahren setzt er sich beim »Imker-Telefon« und als Leiter des JKK-Kompetenzzentrums der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein intensiv mit der Kreuzkraut-Problematik in all ihren Aspekten auseinander.