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'Der Dom trägt Schwarz' - Krimilesung in Mölln

Mölln (pm). Der Dom trägt Schwarz ist das vierte Buch des Krimi-Autors Klaus E. Spieldenner und nach „Start Ziel Tod“ sein zweites, das in der Hansestadt Hamburg spielt. Am Donnerstag, 6. Oktober 2016, liest er um 19.30 Uhr daruaus in der Buchhandlung LeseSpaß, Hauptstraße 7, vor. Der Eintrittspreis beträgt 7 Euro und beinhaltet einen Begrüßungssekt. Voranmeldung wird unter der Rufnummer 04542/8276722 erbeten.

Bei seinen Recherchen stieß Spieldenner auf den tragischen DOM-Unfall vom 14. August 1981. Dort starben – nach einem folgenschweren Irrtum – sieben Menschen beim Sturz von einem Karussell. Auf Basis dieser Tragödie spielt auch sein aktueller Regional-Krimi.

Es war zunächst schwer für Klaus E. Spieldenner, Kontakt zu den Schaustellern aufzubauen. Dort war man generell gegen Öffentlichkeitsarbeit eingestellt. Hintergrund waren wohl Fernsehberichte, die den Berufsstand der Schausteller in ein sehr schlechtes Licht gerückt hatten. Erst nachdem einige Zweifel ausgeräumt werden konnten, waren intensive Nachforschungen möglich.

Unterstützt wurde der Autor durch die alteingesessene Schaustellerfamilie Holger Sodemann. Auch Alexander Töpfer, vom Hamburger Referat Volksfeste, Sonderveranstaltungen und bezirkliche Märkte, gewährte Einblicke in den Ablauf dieser Hamburger Großveranstaltung, die sonst verborgen geblieben wären“.

Die Bücher Spieldenners beinhalten immer zwei Kriminalfälle, die auch schon mal miteinander verknüpft sein können. Der Dom trägt Schwarz behandelt – sozusagen als Nebenschauplatz – den Tod des Hamburger Sprayers Walter Josef Fischer, auch Oz genannt. Dem 2014 durch einen Unfall getöteten Künstler will der Autor auf diese Weise etwas Ehrerbietung erweisen. Spieldenner verspricht seinen Lesern auch im vierten Band eine spannende Geschichte, verbunden mit viel Hamburger Lokalkolorit.

Klaus E. Spieldenner, 1954 im saarländischen Völklingen geboren, beginnt nach einer Lehre und 33 Jahren als Luftwaffen-Feuerwerker, 2007 aus „kreativer Langeweile“ mit dem Schreiben. Zunächst veröffentlicht er zwei Bücher unter einem Pseudonym, bis er im Januar 2013 mit dem Oldenburg-Krimi „Unter Flutlicht“ seinen ersten Verlag findet. Die Zusammenarbeit mit der Verkehrs- und Wasser GmbH in Oldenburg führen ihn und seine Zuhörer im Krimi-Bus zu den fiktiven Schauplätzen des Regional-Krimis. Im März 2014 veröffentlicht der CW Niemeyer Verlag den zweiten Oldenburg-Krimi des Autors um seine sympathische Kommissarin Sandra Holz. Titel: „Und Schweigen wie des Todes Stille“. 2014, nach dem Umzug des Autors (und dem der Kommissarin, denn „Wenn der Autor umzieht, muss auch die Kommissarin mit!“) erscheint – auch im CW Niemeyer-Verlag – sein erster Hamburg-Krimi „Start Ziel Tod“.

Klaus E. Spieldenner lebte lange Jahre in Niedersachsen. Im November 2013 sind seine Ehefrau und er nach Bad Oldesloe umgezogen. Beide haben zwei erwachsene Kinder sowie einen kleinen Enkel.