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Die Nusser Störche 'haben fertig'

Foto: Friedrich J. Flint

In Störchenkreisen immer noch der schönste Nistplatz: an der Steinau auf der alten Tabak-Trocknungsanlage in der Gärtnerei von Ulrich Stange, Naturliebhaber und Storchenfreund. Die Weißstörche (Ciconia cico), Horstpaar Nr. 63 in Nusse, haben wieder mal  erfolgreich ausgebrütet.

Ulrich Stange wird in den nächsten Tagen die große Leiter aus dem Schuppen holen und dann das Ergebnis des Brütens in Augenschein nehmen. Als Storchenfreund ist er aber etwas besorgt über das nasskalte Wetter, dass den Jungstörchen schaden könnte. Das Storchenpaar ist weiter im Wechsel bemüht, die Nachzucht zu schützen. Das Gelege bestand aus zwei bis sieben Eiern. Diese waren weiß mit feiner Körnung und doppelt so groß wie ein Hühnerei. In  der Brutzeit sind beide Partner abwechselnd mit brüten tätig. 30 bis 32 Tage dauert durchschnittlich das Brüten. In Nusse war der Brutbeginn am 16. März. Die anschließende Nestlingszeit dauert zwischen 58 und 64 Tagen.