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Extrem-Kartslalom macht „lange Arme“

Alle Teilnehmer der Klassen 4 und 5. Foto: hfr

Lübeck/Breitenfelde (pm). Die Parcourslänge sollte 300 bis 500 Meter betragen. So steht es im ADAC-Reglement Kartslalom. Was aber passiert, wenn man einen Parcours baut, der fünfmal so lang ist? Dieser Gedanken bewegte Sportleiter Gunnar Eildermann Ende 2012, als er die Veranstaltungen des ASC Breitenfelde e.V. im ADAC (ASC) für 2013 plante. So war der erste ASC-ADAC-Kartslalom 2.500 praktisch beschlossene Sache und der Name war am 28. September 2013 Programm, dort wartete ein anspruchsvoller und schneller Parcours von 2.490 Meter auf 20 Fahrerinnen und Fahrer.

Statt nur zweimal eine knappe Minute mit Vollgas möglichst fehlerfrei durch diverse Aufgaben aus Pylonen zu fahren, betrugen die Fahrzeiten in beiden Wertungsläufen über elf Minuten, eine deutlich höhere Anforderung an die Konzentration und die Physis der jungen Motorsportler. Nicht wenige stiegen dann auch mit „langen Armen“ aus den beiden PCR-Karts des ASC, aber nahezu alle „geflasht“ vom Adrenalin und dem Rausch der Geschwindigkeit mit einem breiten Grinsen im Gesicht. 

Die Belohnung für diese außergewöhnliche Anstrengung ließ nicht lange auf sich warten. Bei der Siegerehrung gab es für alle angetretenen Starter einen Pokal. In den drei ausgeschriebenen Klassen konnten die folgenden Starter das Siegertreppchen erobern:

K3 (12 – 13 Jahre)

Edgar Buterus AC Buchholzer Heidering 11:21,61min (6 Strafsekunden)

Rubens Eildermann ASC Breitenfelde 11:24,34min (6 Strafsekunden)

Phil Cericius MSC Trittau 11:35,43min (2 Strafsekunden)
 

K4 (14 – 15 Jahre)

Florian Ahner MC Asendorf 11:02,65min (2 Strafsekunden)

Michel Peters MSC Bad Schwartau 11:16,98min (0 Strafsekunden)

André Peters ASC Breitenfelde 11:23,85min (0 Strafsekunden)
 

K5 (16 – 18 Jahre)

Dominik Primus ASC Breitenfelde 12:10,58min (12 Strafsekunden)