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Geflügelpest: Neuer Wildvogelgeflügelpest-Sperrbezirk im Herzogtum

Herzogtum Lauenburg (pm). Nach den beiden Nachweisen des hochpathogenen aviären Influenzavirus vom Subtyp H5N8 bei jeweils einem in den Gemeinden Groß Zecher/Kreis Herzogtum Lauenburg beziehungsweise Heilshoop/Kreis Stormarn verendeten Schwan am 24. März 2017 hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) das gleiche Virus am 11. April 2017 bei einem in der Gemeinde Börnsen tot aufgefundenen Mäusebussard erneut nachgewiesen. Der Ausbruch der Geflügelpest ist damit auch bei diesem Wildvogel amtlich festgestellt.

Die Anzahl der Geflügelpest-Nachweise bei Wildvögeln im Kreis Herzogtum Lauenburg erhöht sich damit auf 29, seit der Tierseuchenerreger erstmalig am 12. November 2016 bei einer am Kleinen Küchensee in Ratzeburg verendeten Reiherente erstmalig diagnostiziert wurde. Aufgrund dieses neuen Wildvogelgeflügelpestfalls ist um den Fundort des infizierten Greifvogels ein neuer Wildvogelgeflügelpest-Sperrbezirk sowie ein neues Wildvogelgeflügelpest-Beobachtungsgebiet festzulegen. Der im Kreis Herzogtum Lauenburg darüber hinaus noch bestehende Wildvogelgeflügelpest-Sperrbezirk Schaalsee und Umgebung sowie die Wildvogelgeflügelpest-Beobachtungsgebiete Schaalsee und Umgebung und Groß Schenkenberg gelten aufgrund der Fristvorgaben in der Geflügelpest-Verordnung in ihren bestehenden Gebietskulissen fort.

Die entsprechende Allgemeinverfügung 11/2017 zur Festlegung eines neuen Sperrbezirks und Beobachtungsgebietes Börnsen und Umgebung sowie zur Fortgeltung eines weiteren Sperrbezirks und von zwei Beobachtungsgebieten zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel im Kreis Herzogtum Lauenburg finden Sie hier.

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Allgemeinverfügung11-2017.pdf539.58 KB