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Gemeinde Nusse empfing das neue Jahr

Ein wie immer gut besuchter Neujahrsempfang in Nusse. Foto: Michael Nordmann/Möllner Markt

Nusse (aa). Wieder über 100 Personen konnte Bürgermeister Lars Wunsch im Namen der Gemeindevertretung zum mittlerweile traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Nusse willkommen heißen. Der Einladung zum inzwischen fünften Neujahrsempfang waren unter anderem auch der Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der FDP im Landtag, Christopher Vogt,  Landrat Dr. Christoph Mager, Kreispräsident Meinhard Füllner, der Möllner Bürgermeister Jan Wiegels, Amtsdirektor der Stecknitzregion, Frank Hase, und der Amtsvorsteher des Amtes Sandesneben-Nusse, Ulrich Hardtke, gefolgt.

Zunächst gab Wunsch wie gewohnt einen kurzen Rückblick auf das letzte Jahr: „Vor einem Jahr stand ich hier und habe verkündet, dass mir keine Straßensperrungen beziehunsgsweise Straßenbaustellen  in Nusse für das Jahr 2017 bekannt sind – dem war auch so! Allerdings schon elf Tage später wurde ich eines besseren belehrt und mir wurde mitgeteilt, dass das Land die L220 von Nusse/Hauptstraße bis nach Koberg sanieren möchte. Das kam nicht nur zeitlich sehr überraschend, sondern auch inhaltlich und zwar auch deshalb, weil wir nicht verstehen konnten, warum eine Landesstraße, die eigentlich noch in einem vergleichsweise ganz guten Zustand war, saniert werden soll und andere Straßen zum Beispiel die von Nusse nach Kühsen nur noch quasi mit einem Geländewagen zu befahren sind.“ Er lobte aber den „sehr geordneten Ablauf mit möglichst wenig Behinderungen für die Anlieger“.

Ein anderes sehr großes und zeitintensives Thema in 2017 waren die B-Pläne 11 und 12  also das Bau-, Misch- und Gewerbegebiet. „Parallel zur Erschließung konnten wir die Vermarktung der Grundstücke vorantreiben, mit der wir heute deutlich weiter sind, als wir ursprünglich geplant hatten. Ein schönes Zeichen dafür, wie attraktiv Nusse als Wohn, aber auch als Gewerbestandort ist“, so Wunsch. Zur Zeit seien nur noch fünf Grundstücke im Mischgebiet und zwei Grundstücke im Gewerbegebiet nicht verkauft.

Auch in 2017 hatte sich die Freiwillige Feuerwehr Nusse der Leistungsbewertung Roter Hahn – dieses Mal der Stufe zwei – gestellt und bravourös bestanden. „Die Bewertungskommission hat  auch bestätigt, dass wir in Nusse wirklich stolz auf unsere leistungsfähige Feuerwehr sein können“, erklärte Lars Wunsch.

„Traditionell darf ich an dieser Stelle dann aber wieder ein größeres Straßenbauprojekt in 2018 bekanntgeben“, leitete Nusses Bürgermeister in einen Ausblick auf das noch junge Jahr 2018 über. Dieses Mal handele es sichj aber um eine „wirklich nachvollziehbare Sanierung“. Die L220 von Nusse nach Kühsen soll ab Mai/Juni saniert werden.

Wunsch: „Ein weiteres Thema wird natürlich die zweite Baustufe im Wohngebiet „Auf den langen Stücken“ und in der Erweiterung des Gewerbegebietes Kurzenlandskoppel sein. Aufgrund der sehr schnellen Vermarktung und des inzwischen zügigen Fortschritts der Bauten, gehen wir momentan davon aus, dass im Herbst 2018 die endgültige Straße hergestellt werden kann.“

Ein anderes Thema ist die dritte Gewerbeschau am 9. und 10. Juni 2018.  Wunsch: „Die Nusser Gewerbeschau - vor ein paar Jahren noch ein wenig belächelt - ist inzwischen eine feste Größe und erfreut sich immer größerer Beliebtheit und Beachtung. Aus diesem Grunde wird die Schau auch nicht auf dem alten Sportplatz sondern direkt im Gewerbegebiet Kurzenlandskoppel stattfinden. Auch um die vorhandenen Gewerbetreibenden noch stärker einzubinden. Anmeldungen für einen Stand sind ab sofort bei Melf Wunsch möglich.“

Vor rund 2,5  Jahren war die Wahl zur ersten Kinder- und Jugendvertretung (KJV) in Nusse. Am 11. März soll nun turnusmäßig die nächste Wahl der KJV stattfinden. Wunsch: „Ich möchte gerne alle wahlberechtigten Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren aufrufen sich hier einzubringen und mitzumachen.“