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Hahn und Henne

Foto: Friedrich J. Flint

Eine Gruppe freilaufender Hühner am Elbe Lübeck Kanal: beim Haushuhn (Gallus gallus domesticus) fällt es einem immer wieder auf, dass im Tierreich bei den Vogelgattungen die Männchen meist immer optisch und farbenprächtiger sind. Das hat wohl mit mit dem Balz- beziehungsweise Paarungsverhalten zu tun. Man will auf sich aufmerksam machen, der Schönste sein und sich als Einziger behaupten. Es ist ein Erforderniss für die Erhaltung der Art.

Die Weibchen dagegen haben ein dezentes Gefieder mit Tarnfarbe. Das verschafft dem Weibchen einen deutlichen Überlebensvorteil, weil gerade in der Tierwelt meist die Weibchen die Jungen aufziehen. Legehühner sterben meistens früher als freilebende Hühner, welche nicht dem Stress des ständigen Eierlegens ausgesetzt sind. Haushühner können im Jahr zirka 250 bis 300 Eier legen, wenn ihnen täglich das gelegte Ei weggenommen wird. Würden die Eier nicht entfernt, so würde die Henne gleich mit dem Brüten beginnen.