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Junge Union Herzogtum Lauenburg fordert Runderneuerung der CDU

JU-Kreisvorsitzender Florian Slopianka. Foto: hfr

Herzogtum Lauenburg (pm). „Die CDU benötigt eine inhaltliche wie personelle Erneuerung“, heißt es in der Wahlanalyse der jungen Christdemokraten aus dem Herzogtum Lauenburg. In einem Antrag, der in überarbeiteter Form im nächsten Jahr erneut auf Landesebene diskutiert werden soll, fordert die Junge Union (JU) unter anderem die Neubesetzung des Fraktionsvorsitzes und Generalsekretärpostens sowie die Trennung von Parteivorsitz und Kanzleramt bis zur nächsten Bundestagswahl.

„Wir brauchen neue, dynamische, inhaltsvolle Kräfte, die Visionen für unser Land haben und diese auch deutlich und überzeugend kommunizieren. Ein personeller Neuanfang macht einen inhaltlichen Neuanfang erst möglich“, fasst der Kreisvorsitzende Florian Slopianka die Position seines Verbandes zusammen.

Für den inhaltlichen Neuanfang fordert die Junge Union, konservative Positionen wieder zu stärken und zu kommunizieren, um verlorengegangenes Vertrauen und enttäuschte Wähler zurückzugewinnen. So müsse bspw. eine Leitkultur für Deutschland definiert und Deutsch als Sprache im Grundgesetz verankert werden. Gleichzeitig solle in der CDU wieder mehr sachlich gestritten werden, um ein breites Spektrum an Meinungen in den Beschlüssen zu vereinen. Dies sei die Stärke einer Volkspartei, die viele unterschiedliche Meinungen in der Mitte vereinigt. Der sachliche Streit wird von der JU auf allen Ebenen, beginnend mit der Orts- und Kreisebene, gefordert.

„Unsere Mitglieder müssen ebenso die Möglichkeit haben, in der Sache hart zu streiten, wie die Chance, über Wahlprogramme und Koalitionsverträge abzustimmen. Eine moderne Volkspartei muss die Basis bei diesen wesentlichen Entscheidungen direkt einbeziehen. Alle diese Forderungen zeigen, dass wir eine Runderneuerung der CDU fordern“, so Florian Slopianka abschließend.