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Klaus Schlie unterstützt die Initiative zum freiwilligen Naturschutz im Duvenseer Moor

Duvensee (pm). „Die Initiative der Gemeinden Duvensee, Labenz, Klinkrade und Lüchow nach einer freiwilligen Regelung durch Vertragsnaturschutz ist einer Zwangsausweisung vorzuziehen“, erklärt der CDU Landtagsabgeordnete Klaus Schlie, „Ich stehe seit der Fertigstellung des Gutachtens aus naturschutzfachlicher Sicht mit den Vertretern vor Ort und dem Land in Verbindung und habe darüber auch bereits mit dem amtierenden Umweltminister Dr. Robert Habeck in Kiel gesprochen."

Schlie weiter: "Es ist ein richtiger und sinnvoller Weg, den die Gemeinden mit der Gründung eines Vereins gehen wollen, um das unumstritten wichtige Naturrefugium zu schützen und zu entwickeln und die berechtigten Interessen der in der Region lebenden und wirtschaftenden Menschen gerecht zu werden. Es ist sehr positiv, wenn die verantwortlichen Kommunlapolitiker vor Ort sich der Sache annehmen und die Naturschutzziele im Einklang mit den Menschen, vor allem auch den Landwirten als Grundeigentümern verwirklicht werden können.

Nicht verständlich ist mir, warum die noch im Amt befindliche Landesregierung nicht vor der Wahl am 7. Mai diese wichtige Botschaft als Position des zuständigen Ministeriums in die betroffene Region sendet. Der von Minister Habeck angekündigte Besuch nach der Wahl am 17. Mai läßt zumindest Zweifel aufkommen, ob dieser freiwillige Weg von ihm so  mitgetragen wird.

Aus Sicht der CDU kann ich eindeutig erklären, dass für einen CDU Landwirtschafts- und Umweltminister der auf freiwilliger Grundlage erfolgte Vertragsnaturschutz eindeutig Vorrang vor weiteren Zwangsverordnungen hat. Naturschutz ist unabdingbar wichtig, genauso wichtig ist aber der Ausgleich zwischen unterschiedlichen Interessen. Deshalb ist es eine großartige Chance, die naturschutzfachlichen Ziele auf der Grundlage einer freiwillig zustande gekommenen vertraglichen Vereinbarung zu erreichen“, so Klaus Schlie abschließend.