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Knicklichter beim Motorsport in Mölln - 6. ASC-ADAC-Nacht-Kartslalom

Vereinsorientiertes Light Graffiti vom letztjährigen ADAC-Vizemeister im Kartslalom. Foto: hfr/Eildermann

Mölln (pm). Nach vier Veranstaltungen am Grambeker Weg und einer in Lübeck-Blankensee kehrt der zum sechsten Mal stattfindende ASC-ADAC-Nacht-Kartslalom nun wieder nach Mölln zurück. Es brauchte nur drei Worte und Seniorchef und MSC Mölln-Urgestein Werner Meyer, der seit vielen Jahrzehnten im Autocross etabliert ist, war spontan bereit das Firmengelände der Gebrüder Meyer GmbH an der Ratzeburger Straße am heutigen Sonnabend, 27. Oktober, dem Nachwuchs im Motorsport zu überlassen. Noch im September war Werner Meyer selbst auf der Rennstrecke, unterwegs am Grambeker Heidering mit einem Spezialcrosser und Porschetechnik im Heck, nun lässt er die Jugend im Kart zeigen, was in ihnen steckt.

In bewährter Form werden die, den zu absolvierenden Parcours markierenden, Pylonen unter der Leuchtkraft von jeweils fünf Knicklichtern den sieben bis 18 Jahren alten Fahrerinnen und Fahrern einen „strahlenden“ Weg ins Ziel leuchten. Erstmals wird das Kart nicht mehr mit einem Nebelscheinwerfer, sondern einer LED-Leiste ausgestattet sein. Alleine die Knicklichter, so ist sich Slalomleiter Gunnar Eildermann sicher, würden für die talentierten Nachwuchsrennfahrer ausreichen, Spitzenzeiten auf das Verbundpflaster zu brennen. „Spätestens wenn alle TeilnehmerInnen ungefähr dreimal zu Fuß durch den Parcours gegangen sind, ist das Durcheinander an rotweißen Hütchen zu einem erkennbaren Muster geworden!“ erklärt Gunnar Eildermann weiter. Was am Anfang wie ein willkürlich zusammengestellter Haufen Pylonen ist, wird für einen Kartslalom-Fahrer schon nach wenigen Wochen Erfahrung zu teilweise anspruchsvollen, aber problemlos zu fahrenden Rennstrecken.

Da der ASC Breitenfelde (ASC) selbst in jeder Klasse Fahrer am Start hat, rechnet man sich gute Chancen aus, viel „Edelmetall“ in den eigenen Reihen halten zu können. Gespannt darf man zum Beispiel auf die Ergebnisse von Rookie Bent Rautenberg (8) sein, der im ADAC-Hansa-Kart-Slalom-Pokal am Ende der Saison richtig schnell unterwegs war. Auch die mit guten überregionalen Platzierungen aus den vergangenen Jahren dekorierten Brüder Eildermann wollen nichts anbrennen lassen. Was in der Theorie einfach aussieht, braucht in der Praxis aber drei Runden voller Konzentration und Geschick. So werden auch in diesem Jahr diejenigen ganz oben auf dem Podest stehen, die schnell und gleichermaßen fehlerfrei durch den beleuchteten Parcours rasen und das waren nicht in jedem Jahr die Favoriten. Wer das Spektakel live erleben möchte, den lädt der ASC gern ein. Gegen die saisonbedingte Kälte gibt es wärmende Getränke.

Um 18 Uhr wird es für die jüngsten Rennfahrer heißen „Gentlement start your engines!“, die ältesten Teilnehmer starten dann gegen 21 Uhr. Wer sich das nicht entgehen lassen will, ist an der Ratzeburger Straße 45 herzlich willkommen.