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Kreisstraßen K 48 und K 36 nach viermonatiger Bauzeit fertig saniert

(v.li.) Holger Oldach, Oberbauleiter STRABAG, Andre Schmahl, Kreis- Straßenbauingenieur, Landrat Christoph Mager, Barbara Eggert, Bürgermeisterin der Gemeinde Kittlitz, Holger Kähler, Bauleiter STRABAG, und Marcus Wohlert, Bereichsleiter STRABAG, bei der Bauabnahme am Ortsausgang Salem. Foto: hfr

Salem/Kittlitz (pm). Am Montag, 4. Dezember, hat der Kreis Herzogtum Lauenburg die Fahrbahnsanierungsarbeiten an den Kreisstraßen K 48 und K 36 zwischen Salem und Kittlitz abgenommen. Das Unternehmen Strabag aus Bonrhöved hat in der Zeit von Ende Juni bis Ende Oktober 2017 umfangreiche Arbeiten an den in die Jahre gekommenen Straßen durchgeführt.

Für Landrat Christoph Mager ist die nun fertiggestellte Maßnahme aus zwei Gründen etwas Besonderes: "Zum einen war die Baustelle für eine Kreisstraße mit über zehn Kilometer überdurchschnittlich lang, zum anderen konnte die Maßnahme ohne Fördergelder umgesetzt werden." Die Baukosten wurden im Vorfeld mit 1,67 Milionen Euro veranschlagt, "eine Verteuerung zeichnete sich bisher nicht ab, ich gehe davon aus, dass die Planzahlen nicht überschritten werden. Aber endgültig lässt sich dies erst nach der Schlussrechnung beurteilen." sagte Andre Schmahl, Straßenbauingenieur des Kreises.

Die Fördermittel des Landes für den Straßenbau werden nach Priorität verteilt. Da die K48 und K 36 zu den weniger befahrenen Straßen des Landes zählen, wurden andere Maßnahmen vorrangig behandelt. Dennoch, der rund 10,5 Kilometer lange Streckenabschnitt hatte den Mitarbeitern des Kreisbauhofes in den letzten Jahren sehr viel Unterhaltungsarbeit abverlangt. Durch die Sanierung soll diese Arbeit künftig deutlich weniger werden.

Aber auch die Gemeinden Kittlitz und Salem haben von der Maßnahme profitiert. So konnten im Zuge der Arbeiten eigene Maßnahmen in den Ortsdurchfahrten gleich mit erledigt werden. "Ich bin dankbar, dass das geklappt hat", sagte Barbara Eggert, die als Bürgermeisterin der Gemeinde Kittlitz Flickarbeiten an Ihrer Ortsdurchfahrt ausführen ließ. Aber auch sie musste leider auf Fördermittel verzichten.

"Insgesamt haben wir nun zirca 13.500 Tonnen neuen Asphalt eingebaut. Die größeren Arbeiten waren Ende Oktober erledigt, kleinere Restarbeiten wurden noch im November zur Fertigstellung gebracht", so Andre Schmahl. Die Haltbarkeit der gründlich aufgewerteten Straße ist auf 35 Jahre ausgelegt, regelmäßige Kontrollen und Wartung vorausgesetzt.