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Kunstgespräch über Kunst und sakralen Raum

Arbeit von Günter Uecker in der Lübecker Marienkirche Foto: Kuretzky

Borstorf (pm). Beim letzten Kunstgespräch in diesem Jahr in der Werkstatt von Hans und Heidrun Kuretzky wird mit vier Gästen die Kunst im sakralen Raum thematisiert. Der Bildhauer Axel Richter (Hamburg), Pastor Frank Lotichius (Breitenfelde) sowie die Hamburger Denkmalpflegern Alk Friedrichsen und Reiner Schwartz kommen am Dienstag, 5. Dezember, um 19 Uhr nach Borstorf in die Möllner Straße 23. Sie stellen ihre Arbeit mit Hilfe von Lichtbildern vor und eröffnen dann das Gespräch mit den Teilnehmern. Der Eintritt zu der Veranstaltung der Stiftung Herzogtum Lauenburg ist frei.

Schon immer hatte moderne Kunst den Weg in die heiligen Räume der Konfessionen – in die Kirchen – gefunden. Kunst im sakralen Raum setzt das Wissen um Traditionen und Erwartungen voraus.
Die Kirchen sind lebende Organismen, die gekannt und erkannt werden wollen, wenn die Kunst ihre spirituelle Kraft entfalten soll. Für viele zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler ist es nicht einfach, den besonderen Gegebenheiten dieser Räume mit ihren Arbeiten Rechnung zu tragen. Die Kunst ebenso wie das Sakrale sind raumgreifend. Widersprechen oder befördern sie sich? Können Kunsterfahrung und Gebet zusammen einen inhaltlichen Raum vermitteln? Ist Kunst eine Art der Meditation? Sollte sich die Kunst öffnen, ist Kirche offen?

Es wird um Anmeldung gebeten bei Hans oder Heidrun Kuretzky unter der Telefonnummer 04543/396 oder info@kuretzkykeramik.de, alternativ bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg unter der Rufnummer 04542/87000 oder Email info@stiftung-herzogtum.de. Möchten Sie Einladungen per Email erhalten, senden Sie bitte eine Email an info@kuretzkykeramik.de mit dem Vermerk “Kunstgespräch“.“.