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Packende Rennen auf dem Grambeker Heidering

Harte Kämpfe im Superfinale der Diversion 3. Foto: Dirk Rindfleisch (MSC Mölln)

Grambek (pm). Am vergangenen Wochenende (9. und 10. September) verfolgten mehr als 3000 Zuschauer die Läufe des 52. Autocross auf dem Grambeker Heidering. Mehr als 120 Fahrer starteten in drei Divisonen und zehn Klassen.

Bereits am Sonnabend ging es in den ersten Vorläufen um die Platzierungen im Finale am Sonntag. Auch standen die Langstreckenrennen der Jungend und der Erwachsenen auf dem Terminplan. In der Klasse 7, Spezialcrosser bis 1.600 Kubikzentimeter ließ Christoph Conen weder im Zeittraining, in den Vorläufen am Sonnabend und im Vorlauf am Sonntag keinen Zweifel daran, wer diese Klasse beherrscht. Trotz der teils widrigen Bedingungen, die auf dem Grambeker Heidering wegen des bis zum Mittag anhaltenden Regens herrschten, zogen die Fahrer Runde um Runde um den Kurs. Die Traininsläufe mussten am Sonntag fortgesetzt werden.

Im Anschluß an die Vorläufe hatte der MSC Mölln ein Rahmenprogramm für die Mittagspause organisiert. Drei Besucher der Rennveranstaltung wurden ausgelost, als Beifahrer im Ralleyauto von Uwe Broda eine Runde um den Grambeker Heidering zu drehen. Mit Manja Klopp als Beifahrerin legte Broda eine schnelle Runde mit Straßenreifen ab, der trotz der unangepassten Reifen knapp unterhalb der anschließend fahrenden Autocrosser lag.

Seinen Bahnrekord vom letzten Jahr verpasste Christoph Conen in diesem Jahr um über 1,5 Sekunden, zeigte seinen beiden Konkurrenten in dieser Klasse trotzem, wie man am schnellsten um den Kurs kommt. Die Wetterbedingungen bei den Vorläufen am Sonnabend brachten einige Fahrer aus dem Konzept und stellten sie vor fahrerische, wie auch technische Herausforderungen. So kämpfte auch die junge Fahrerin des MSC Mölln, Manja Klopp, mit ihrem Citroen am Sonnabend mit verschiedensten technischen Problemen, schaffte es am Sonntag dann aber mit einem Start-Ziel-Sieg im B-Finale, sich für das Hauptfinale zu qualifizieren. Aus der letzten Startreihe hatte die 17-jährige aber keine Chance mehr, auch nur annhähernd an die Spitze zu fahren, und so gewann Chantal Hartfiel überlegen den Finallauf der Jugend. Die junge Dame aus Jasteburg fuhr an diesem Wochenende in allen Läufen ihr eigenes Rennen, schon am Sonnabend Nachmittag konnte sie den Pokal für die Langstrecke mit nach Hause nehmen und erziehlte gute Ergebnisse in ihren Vorläufen.

Neben den Finalläufen der einzelnen Klassen ermitteln die Divisionen im sogenannten Superfinale ihre jeweils besten Fahrer. In der Division 1, den Serientourenwagen, setzte sich Heiko Heinrich mit seinem hubraumstarken BMW 328i gegen Timm Klüssmann durch. Mit einem eindeutigen Sieg und einem großen Vorsprung auf den zweiten glaubte Bernd Theiding das Superfinale der Division 2 schon gewonnen zu haben, als es nach einem Crash in der fünften Rennrunde  einen Abbruch gab und ein Neustart durchgeführt wurde. Beim Neustart zeigte Theiding, was in seinem Allrad Polo steckt, und fuhr die drei verbleibenden Runden sicher zum Sieg. Im dritten Superfinale, in dem die Spezialcrosser gegeneinander fahren, war der erste Platz schnell klar. Andreas Klein-Hameyer hatte sich direkt nach dem Start deutlich vom Verfolgerfeld abgesetzt. Hinter ihm wurde hart um die Plätze zwei bis vier gekämpft. Der überragende Fahrer des letzten Jahres, Christoph Conen, gerade noch Sieger seines Finales, musste sich im Superfinale mit dem dritten Platz zufrieden geben, an dem zweitplatzierten Matthias Kehn gab es keinen Weg vorbei.

Die Gewinner des Bahnrekordversuche Div. 1 - 37.

Aktuelle Termine immer unter www.msc-moelln.de.