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Polizei nimmt Drogenhändler fest

Bei Hausdurchsuchungen am vergangenen Sonnabend konnte die Polizei größere Mengen an Drogen sicher stellen. Fotos: hfr

Ratzeburg/Labenz/Trittau (pm). Durch die Kriminalinspektion Bad Oldesloe – Sachgebiet 5 – wird seit einigen Monaten unter Federführung der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Lübeck gegen einen 24 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln ermittelt.  Im Zuge der Ermittlungen wurde der in Ratzeburg lebende Mann am Sonnabend (18. Februar) gegen 9.30 Uhr durch Beamte des Sondereinsatzkommandos (SEK) vorläufig festgenommen.

Im Rahmen von polizeilichen Maßnahmen, auch einer Hausdurchsuchung, wurden etwa 1,2 Kilogramm Kokain, weitere Betäubungsmittel, Bargeld in Höhe von etwa 7.000 Euro sowie zwei Waffen, deren gutachterliche Bestimmung noch aussteht, beschlagnahmt. Nach der vorläufigen Festnahme des Mannes wurden weitere polizeiliche Maßnahmen in Labenz und Trittau veranlasst. In Labenz konnte eine offensichtliche Marihuanaplantage (Foto re.) mit mindestens 80 Cannabispflanzen festgestellt werden.

Zeitgleich wurde im Stadtgebiet Trittau ein 29 Jahre alter Mann durch Beamte des SEK vorläufig festgenommen. Dieser hatte bei der Festnahme einen Rucksack bei sich, in dem sich etwa 400 Gramm Kokain und zirka 50.000 Euro Bargeld neben weiteren Betäubungsmitteln befanden. Der Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt, dieser erließ Haftbefehl. Ebenso wurde Haftbefehl gegen den 24 Jahre alten Ratzeburger erlassen.

Über die benannte Sachlage hinaus wurden drei weitere Wohnungen in Trittau durch das SEK befriedet, um Hausdurchsuchungen zu ermöglichen. In einer Wohnung wurden offenbar weitere Betäubungsmittel vorgefunden. Die Auswertung über die Art und Menge der Betäubungsmittel dauert aktuell an.

Bei dem Einsatzgeschehen waren etwa 20 Beamte der Kriminalinspektion Bad Oldesloe, Diensthundeführer aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern, Finanzermittler und Spurensicherungsbeamte der Bezirkskriminalinspektion Lübeck und eingesetzt. Es gab keine verletzten Personen, die Ermittlungen dauern an.