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'Sündenstauden' im Fokus

Foto: Friedrich J. Flint

Ringsum der Alten Försterei in Ritzerau hat er seine Heimat gefunden, der Japanische Staudenknöterich. Er gehört zu immer mehr Pflanzen, die in der Botanik polarisieren, in den "Fokus" geraten und zu neuen "Sündenböcken", also "Sündenstauden", erklärt werden und ihnen der "Garaus" droht.

Ganz oben auf der Liste stehen der Riesen-Bärenklau, das Indische Springkraut, der Japanische Staudenknöterich und das Jakobskreuzkraut. Diese Pflanzen kommen in Europa schon seit etwa 200 Jahren vor. Zuerst in Botanischen Gärten, aber durch die Veränderung in der Landwirtschaft und die Zunahme von Brachflächen sowie falsches Grünlandmanagement haben sie jetzt die Gelegenheit sich in Ruhe an Flüssen und Auen und anderswo ausbreiten zu können.


Kommentare

Der Japanische Staudenknöterich gilt doch weiterhin als invasiv, da er heimische Pflanzen verdrängt und wegen der meterlangen Rhizome örtlich nur schwer in Schach zu halten ist. Erstmal irgendwo eingeschleppt, ist die Bekämpfung schwer. Es wäre sehr sinnvoll, da etwas in den Fokus zu rücken.