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Viel Glück zum Jahresausklang

Foto: Horst Kömme

Das Silvesterfest ist der Ausklang des vergangenen und die Vorfeier des kommenden Jahres. Papst Silvester, der zurzeit Kaiser Konstantins die römische Kirche aus der Verfolgung führte, gab diesen Tag den Namen. Sein Todestag war vermutlich der 31. Dezember 335.

Heute möchte jeder jedem nach altem Brauch Glück wünschen. Nicht nur Glück, auch Gesundheit, Geld und Erfolg werden in Form von Symbolen ausgedrückt. Alles was der Aberglaube seit den Zeiten der Babylonier zu den Glücksbringern rechnet, wird herangezogen: Schweinchen, Kleeblätter, Hufeisen, Schornsteinfeger, Fische, Hirsche, Hasen, Vögel aller Art finden sich auf Glückwünschkarten.

Während die Weihnachtstage meist ruhig und besinnlich verlaufen, wird das Neue Jahr lauter und turbulenter – entweder im Kreise der Familie und im Freundeskreis oder auch auf einer Silvester-Party – gefeiert. Noch einmal begießt man die vergangenen Tage und stößt um 24 Uhr auf ein neues und gutes Jahr an. Böllerschüsse, Knallkörper und Raketen, die in der Neujahrsnacht abgeschossen werden, sollen die Dämonen vertreiben.

Wer über sein künftiges Glück noch Genaueres erfahren möchte, gießt in der Silvesternacht Blei. Diese Art der Glücksdeuterei beging man früher am 21. Dezember, dem Thomastag; heute hat es sich eingebürgert, den Silvesterabend mit den Glücksdeutereien zu verschönern. Es gibt Wundertüten, Knallbonbons mit Überraschungen und viele Scherzartikel, die das Glück für die kommenden 365 Tage weissagen und so geht man mit neuen Hoffnungen und Erwartungen ins neue Jahr.