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Vogt fordert Schulen im Kreis zu Diskussionsveranstaltungen auf

Herzogtum Lauenburg (pm). Zu Pressemeldungen, dass die Landtagskandidaten von SPD und CDU, Manfred Börner und Klaus Schlie, sich bei einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung zu landespolitischen Themen duellieren wollen (Herzogtum direkt berichtete), erklärt der FDP-Kreisvorsitzende und FDP-Landtagskandidat im Wahlkreis Lauenburg-Nord, Christopher Vogt: "Auch wenn es allein schon mit Blick auf unser Wahlrecht ein wenig schräg ist, dass die Kollegen von SPD und SPD bei einer Diskussion zur Landtagswahl unter sich bleiben wollen, ist es natürlich ihr gutes Recht, dass sie dies so planen. Mit Blick auf die programmatische Ermüdung bei SPD und CDU und die Tatsache, dass man die beiden großen Parteien kaum noch auseinanderhalten kann, werden der Unterhaltungswert und der Erkenntnisgewinn dabei vermutlich eh vergleichsweise überschaubar bleiben."

Vogt weiter: "Der Wahlkreis Lauenburg-Nord wird jedenfalls mit Sicherheit auch in der nächsten Wahlperiode von mehr als nur dem direkt gewählten Abgeordneten in Kiel vertreten werden. Ich bedaure es jedenfalls sehr, dass im Wahlkreis Lauenburg-Nord bis auf die Volkshochschulen, das Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow und den Kreisjugendring bisher offenbar von keiner weiteren Institution entsprechende Diskussionsveranstaltungen geplant wurden. Ich nehme bereits seit einigen Wochen für meine Partei in verschiedenen Kreisen und kreisfreien Städten an Diskussionsveranstaltungen zur bevorstehenden Landtagswahl teil, die von Schulen organisiert werden. Es ist sehr schade, dass im Kreis Herzogtum
Lauenburg bisher offenbar keine einzige Schule eine solche Veranstaltung geplant hat. Bei dieser Landtagswahl dürfen ja erstmals auch 16- und 17-Jährige an der Wahl teilnehmen.

Gerade vor diesem Hintergrund appelliere ich an die Schulleitungen und auch die Schülervertretungen entsprechende Veranstaltungen zu organisieren, damit gerade die vielen Erstwählerinnen und Erstwähler die Argumente und Konzepte der verschiedenenParteien vergleichen können. Wahlkampf ist die Hochzeit der Demokratie. Ich nehme ein zunehmendes Interesse an Politik wahr - gerade auch von jungen Menschen. Die Schulen und natürlich auch andere Institutionen sollten deshalb keine falsche Scheu haben, die Vertreter der verschiedenen Parteien einzuladen."