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Vom Dorf im Moor nach Paris und zurück

Mölln (pm). Einen Vortrag über Worpswede - Sehnsuchtsort und Inspiration der Malerin Paula Modersohn-Becker von Annette Klockmann gibt es am Dienstag, 7. Februar, im Augustinum Mölln. Beginn ist um 19.30 Uhr im Theatersaal.

Paula Modersohn-Becker (1876 – 1907) war eine der kühnsten deutschen Künstlerinnen ihrer Epoche. Sie ging weit über die Naturlyrik ihrer Worpsweder Kunstkollegen hinaus und nahm die Entwicklungen der internationalen Kunst des 20. Jahrhunderts vorweg. Ihre bedingungslose Hingabe an ihre Kunst widersprach völlig den weiblichen Verhaltensnormen ihrer Zeit; aber dieser „egoistische“ Behauptungswille war der Schlüssel zu ihrem Charakter und zu ihrer schier unfassbaren künstlerischen Leistung. Sie erkannte schon früh: „Falsche Nächstenliebe lenkt ab vom großen Ziel.“ Für sie war ihre schöpferische Arbeit das Ziel. Die Lübecker Kunsthistorikerin Annette Klockmann vermittelt uns das Leben und Werk der Ausnahmekünstlerin.

Eintritt: 5 Euro, Gäste: 7 Euro