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Vor dem Gewitter noch ein schnelles Einfahren der Grassilage

Foto: Friedrich J. Flint

In Neu Lankau, eine Fläche mit starker Hanglange, man könnte praktisch eine Almwirtschaft betreiben. Hier fährt Udo Bartels für seine über 200 Tiere große Milchviehherde das Winterfutter von einem Lohnunternehmer mit starker Schlagkraft und gutem Equitment ein. Der "Big X 700" mit einem Liebherr-V8-Motor und 718 Horsepower zieht sich alles hinein und zerkleinert das Erntegut und belädt die Silaspace Transporter.

Also nun der Ablauf der Grassilageernte: Ist das Gras für die Silage in den letzten Tagen geschnitten, muss es nun schnell gehen: anwelken, häckseln und Silage verdichten, sollten deshalb wie jedes Jahr gut geplant sein. Also nach dem Schnitt wird das Gras bis in einen Bereich von 30 bis 35 Prozent Trockensubstanz (TS) angewelkt. Durch das rasche Anwelken werden die auf Trockenheit empfindlich reagierenden Buttersäurebakterien in ihrer Aktivität gehemmt.Wird dieser Zielbereich unterschritten, sind negative Auswirkungen auf die Vergärbarkeit zu erwarten. Bei Siliergut mit TS-Gehalten von über 40 Prozent sollte wegen einer erschwerten Verdichtbarkeit mehr Walzkapazität vorgehalten werden.