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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Foto: Friedrich J. Flint

Ein Schwarm von Staren auf Nahrungssuche zwischen den weidenden Säugern den Galloways auf den Wiesen. Eigentlich gehören Stare zu den Zugvögeln, aber durch den Klimawandel überwintern immer mehr von ihnen in ihrem Brutgebiet.

Die Suche der Leckerbissen erfolgt überwiegend am Boden durch Ablesen von Wirbellosen aller Art sowie Hacken in weichem Boden. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der Star in Mitteleuropa von armen Familien als Heimtier in der Wohnung frei gehalten, sein Verhalten war also vielen Menschen recht gut bekannt. Wie fast alle Singvögel wurde er damals auch gegessen. Sein Fleisch galt in der frühen Neuzeit als das bekömmlichste also „leichteste“ Vogelfleisch.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?
Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen.
Denn das Glück ist immer da.
(Goethe, "Erinnerung")