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'Wir haben gebaut, was nötig ist' - Einweihung der Amtsarena in Sandesneben

Rund 200 Gäste kamen zur Einweihnung der neuen Amtsarena. Fotos: Anders

Sandesneben (aa). Eine neue Sporthalle konnte letzte Woche in Sandesneben eingeweiht werden. Die neue Amtsarena ist eine echte Dreifelderhalle und soll den Bedarf der örtlichen Grund- und Gemeinschaftsschule sowie zahlreichen Vereinen gerecht werden, wie Amtsvorsteher Ulrich Hardtke in seiner Rede erklärte.

Rund 5,4 Millionen Euro kostete der barrierearme Bau, den das Amts Sandesneben-Nusse aus eigener Tasche und ohne Fördergelder des Landes finanzieren muss. Hier sparte Hardtke (Foto unten) nicht mit Kritik an Kiel: „Man darf den ländlichen Raum nicht vergessen.“ Nur da man in den Kostenschätzungen knapp über der fünf Millionen Euro Marke lag, sei das Projekt nicht förderfähig gewesen. Der Bau sei aber wohl kalkuliert gewesen und keinesfalls überdimensioniert, stellte der Amtsvorsteher fest. Mit nun insgesamt neun Hallenfeldern bei rund 15.000 Einwohnern im gesamten Amtsgebiet habe man gerade mal den Stand von 1983 wieder erreicht (damals 6 Hallenfelder bei rund 10.000 Einwohner). Insgesamt wären das zum Schluss zu wenig Hallenfelder für alle Vereins des Amtes gewesen. „Ich habe die Krise des Mangels an Sporthallen im Amtsgebiet als gesehen. Wir haben das gebaut, was nötig ist“, stellte Hardkte fest.



Die reine Bauzeit der Amtsarena betrug etwas mehr als ein Jahr. Aktuell laufen noch kleine Restarbeiten, bevor die Halle Anfang Dezember dann offiziell in Betrieb genommen wird. Hier bedankte sich Ulrich Hardtke ausdrücklich bei den beteiligten Gewerken, Architekt Fred Freinsheimer und Bauleiter Bernd Müller, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Hardtke:„Ein Dank auch an die Handwerker, die bis kurz vor Beginn der Einweihungsfeier noch den Weg gepflastert haben.“

Die Amtsarena mit über 2.500 Quadratmeter Nutzfläche und 1.250 Quadratmeter Hallenfläche ist barrierefrei zugänglich. Unter anderem wurde ein Fahrstuhl gebaut. Zudem sind zwei der sechs Umkleidekabinen barrierefrei. Auch im energetischen Sinne erfüllt die Halle die Standard nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) im bestem Sinne. Unter anderem ist auf dem Dach eine Photovoltaik verbaut.