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'Zimmer frei' in Walksfelde

Foto: Friedrich J. Flint

In der Feldmark von Walksfelde kann man sich eine schöne Nisthilfe für Wildbienen, Insekten und andere Hautflügler anschauen - und es sind noch Zimmer frei.

Der Standort für Insekten-Nisthilfen soll gut besonnt und vor Regen geschützt sein, bevorzugt südwest- bis südostexponiert. Sie machen aber nur Sinn, wenn in der Nähe naturnahe Flächen vorhanden sind, wo heimische Blütenpflanzen ausreichend Nahrung in Form von Nektar bieten. Da einige Arten bereits im März fliegen, sind auch Frühblüher wichtig.

Seit langem gibt es die "Verordnung zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten" beziehungsweise umgangssprachlich "Bundesartenschutzverodnung" (BArtSchV) "schützt" in Konkretisierung des Naturschutzgesetze Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) seit 1980 alle Bienenarten (Apoidae spp.) – also nicht nur die verschiedenen Hummelarten. Verboten ist danach grundsätzlich einerseits, Wildbienen zu fangen, zu töten oder ihre Nist- oder Zufluchtstätten zu beschädigen oder zu zerstören.