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Artikel in "Op Platt"

Diss beiden Tiere in de Öberschriff hebt nu niks mitn bellenden Hund oder ne Katt de miaut to daun. Näh! Dad sünd nur twee utwussen Männer de sick so benehmt. Weiter...

Julus, fun denn ick hier vertell, iss, wie man so secht, „ein Mädchen für alles“! Ob'n Hoff, wo he arbeit, secht man uk „Klüdderer“ to so een Menschen. Julus iss in sein Läben so beten to koort komm. To Schaul gohn weer Nebensook. Hett ümmer arbeiten müss. No sien Utseen schass nie goohn. Gift wad Hübscheres. Öber Reinheit schnagt man nie. Iss uck keen Wunner. Achtert Backhuus iss noch ne lütt Kommer. Oohn Wodder, oohn Lich. Door huus he. Waschen deid he sick in Peerstall. Eenmool in de Wuch ward sick raseert. Tunn Antreggen gift nie feel. Julus meent: „Wotau uck! För weehn schag mie schön moggen? Mie mach doch keehner lieden.“ Öber tööft wie mull aff. Dat schal noch anners komm! Weiter... 

Mölln (pm/aa). Für mehr Niederdeutsch an Schulen hat sich Ministerpräsident Peter Harry Carstensen am Sonnabend in Mölln ausgesprochen. "Wir wollen unsere plattdeutsche Kultur an kommende Generationen weiterreichen. Doch Kinder und Jugendliche wachsen immer seltener mit Plattdeutsch auf. Platt in Schule und Vorschule wird deshalb immer wichtiger", sagte Carstensen gestern (12. Mai) zur Eröffnung des 6. Treffens niederdeutscher Autoren im Möllner Stadthauptmannshof. Weiter... 

pm

Ein gauder Fründ vun mi, de kann un kann dat nich laten. Egal, wo hei is: Wenn em wat in denn Kopp schütt, denn möt dat ok ruter. Öwerall möt hei sinen Mostrich tau gäben. Un denn hett hei noch ein Leiden. Tau un tau girn mach hei lütte Kinner üm sick hemm. Sine eigenen, de sünd leider all grot. Weiter... 

Jeden Dach muck mie dat mit anhöörn. Ob funn Mudder oder funn Vadder. Dat steid mie schun bet'n Hals. Öber viellicht hebs jo recht. Jeden Dach pranselt se: „Wenn du ass Anhöller to Arbeit föörst, stiech nie ind Auto, wod'n Mann alleen and Stüer sitt. Wie secht, du krichs'n Kind genau wie dien Schwester. Wellern Kind ohn Vadder. Sunn Schied fang gorni ers an. Gah lever to food.“ Nää, so ward datt nix mit disse Geschich. Ick will nochmool funn vörn anfangn. Datt währ nämlie so! Also, pass opp! Weiter...

pm

Dat heff ick vun minen Vadder anliehrt krägen. Einen ollen Wannervagel. Dat lopen dörch Wisch un Holt un Feldmark. Tau un tau girn mach ick dat. An Dach un in de Nacht. Weiter... 

Georg und Lina ut Hamborch sünd weller mool in Molent ob Besöög. Bie de Godenbegohung süns andoon fun Gröönkohl. „Menschen steid de öber gaud. Dorfun geehft uns man wad funn aff.“ - „Jo, gaud, kann kriegen. Öber erst wend frorn hett. Kann noch so veer bed fief Wuchen duern. Denn hebt wie uk bald Wiehnachten.“ Weiter... 

pm

Büchen (pm). Jedes Jahr erscheinen auf dem Buchmarkt unzählige neue Bücher, viele davon in plattdeutscher Sprache. Sie haben ihre eigene Büchermesse, die immer im November im Hamburger Lichtwarksaal von der Carl-Toepfer-Stiftung veranstaltet wird. Die Gemeinde Büchen, der Niederdeutsch-Beirat der Stiftung Herzogtum Lauenburg und die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur laden am Donnerstag, 26. April, um 19.30 Uhr alle Interessierten zu einer niederdeutschen Büchervorstellung unter dem Motto „Literarisches Kleeblatt – op Platt“ ein.  Weiter... 

pm

Mölln (pm). De Lust hett , en beten op Platt to parlieren, de kümmt Middeweken, 25.April 2012 vun Klock halvig acht bet Klock negen an ´n Avend in den Quellenhof in Mölln. Wi wöllt versöken, enen Plattdüütschen Stammdisch oder ´ne fröhliche Plattrunn to starten. Weiter... 

Ass ick Unkel Bull dat erste Mal sööh, büng för luder Angs wechlopen. Sunn Bammel hark för denn Buschemann. He harn groden Schlapphaud obn Kopp. Nen Boort wien Seehund. Sien Kopp ümmer so beten verrud strekt. De Oogen half tau. Ständi wehr he and pliern. Mit Vörnoom nöhmt he sick Erns. Bull iss sien Nonoom. Weiter...

So göh de Sommer allmähli toenn. Oohrnbeer iss fiert. De Damperdöscher hett sien Arbeit doohn. Nu geid noch bie de Kantüffeln und Röben, denn kann de Winter komm. Weiter... 

Wie dat fröer so mood weer. Un dat besonders in de Landwirtschaft. Tunn 1.April und tunn 1.Oktober wesselt man de Arbeitsstell. Tunn 1.April deshalb, weil de Buenarbeit schunn in fulln Gang wöhr. De Buern wesseln oder krägen denn nie Knechen und Köökschen. Dat wandern funn disse Lüüd göh meistens dörch Mundpropaganda oder dörch Vermittler. Manchmool dörch de Zeitung. De Arbeit iss bie all Buern gliek. Nur dat Eten iss verschieden. Nod Eten wöhr biedn Wessel toers froocht. Weiter... 

pm

Ratzeburg (pm). Bei der Landschaftsentscheidung von „Schölers leest Platt“ am 21. März in der Stadtbücherei Ratzeburg gewann die Viertklässlerin der Grundschule Breitenfelde und setzte sich gegen sechs ebenfalls starke Vorleser durch. Damit darf Lara Anfang Mai beim Kreisentscheid in Mölln antreten, um sich für die Landesentscheidung in Rendsburg zu qualifizieren. Weiter... 

Mien Nomm iss Georg. Öber sied mien Dööp, wad schun lang her iss, sech man Schorsch to mie. Ick wohn hier schun gans lang ind Döörp. Kann de Joohrn bald gorni mehr telln. Ümgäben funn lefe nette Noberslüüd. Keener deid de annern wad. Hölpen daud wie uns gegensiede. Weiter... 

Wad iss dat bloos förn Läben! So ad langwieligis. Nix mehr mit'n rümmkajoln. Nur wägen sunn beten Benzin klaun krääch de Dörpsscheriff mie bied'n Kroogen. Denn Führerschein krieg so schnell nie weller. Wegen Bewährungstied. Stroof schack uck noch betooln. Oh nä, wad'n Schied. Wad schack nu bloos moogen? Weiter... 

Wie hebt hier Vadder, Mudder und Klein-Addi. Richdi heet Addi „Joachim“. An und vörsick iss Addi een nüüdlichen Jung. He dörf sick allns erlauben. Kuum dat he sein söten Mund opp mogt, wüß Mudder schun, wat he wull. Jeden Wunsch kanns ut de Ogen läsen. Weiter... 

pm

Herzogtum Lauenburg (pm). Plattdeutschbeauftragten aus den Ämtern und Städten im Kreis Herzogtum Lauenburg – Platt-Forum -treffen sich alle drei Monate zum Erfahrungsaustausch. Am 8. Februar kamen sie in Sterley zur 33. Sitzung zusammen. Eingeladen waren auch Brigitte Gerkens-Harmann, die den Teilnehmern den Umgang mit dem Kulturportal RZkultur (www.rzkultur.de ) erklärte. Weiter... 

De meisten jungen Lüüd, wenn se sick kennlernt und sick anfang to mögen und to verleven, denn schnagt se sick noch gans vernünfti an. Man nöömt sick noch mitn richdigen Vörnoom. Tunn Biespill: He sech „Frieda“, se sech „Hans“. Weiter...

Erste Dach: Hilde kümmt no lang Tied op Besöög. Denn ward Kaffee drunken, Kauken eten und veel vertellt. Bied sabbeln kläft de in Mund zerkaude Honnikauken ünnern Gaumen fass. De Tung versöcht den Manschkroom no förn to schuben. Dorbie lööst sick dat Gebiss samt Kaukenress ut de Verankerung. Gebiss flutscht ut'n Mund, fallt, wie ümmer, no ünn. Ropp ob de Dischkand. Weiter... 

Bie de Familie Puten wehr Generationswechsel. Puten de Twede öbernöhm de Regierung. Nu kennt wie jo all datt Sprichwohr „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. Dröbt genau tau. De Twede wehr keehn Deut bedder ass de Eers. Man meehnt ümmer, bie dat Beschieden, Hinterlistigkeit und Gietz geehft keene Steigerung. Door hebt wie uns öber irrt. Nu köhm noch de Wörter Koruption und Bestechlichkeit dortau. Weiter...

Nu noch'n lütten Stremel, wo Puten sien Mitmenschen so richdi öberd Ohr haun und beschiedden hat. Also, wie hebt Hars. De Kurgäss sünd wech. Nu ward wehr allns schön mogt för denn nächsten Sommer. Mit Mohlermeister Kloos ut Nachbardörp iss man sick eehni: De Eedruhm, poor Stuben und de Gaststuuf schüld tapeziert warn. Weiter...

Nu noch de Geschich mit Otto.
Otto wehrn Schooljung und kreech sick mit Puten dat vertörn. An See stöhn Appelbaum. So gans alleen in de Eck. De schönste Appelbaum in de ganze Gegend. Sündachs, de Görn har sick ind Döörp versammelt, aff und an plier mohl ener rünner non See. Mensch, dor iss'n Appel affuln! He leech so düttli ind Gras. Wehr hett nu den Maud em to hooln? Otto sech: „Ick mog datt!“  Weiter...

Ohne Fleiß, kein Preis. Sich regen bringt Segen. Hochmut kommt vor dem Fall. Wie gewonnen, so zerronnen. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen.
No all dissse Sprichwöhr will ick versöken, ehne Geschich to schrieben. Dat disse Sprichwöhr ob eehn Menschen toschnäden sünd, iss selten, ober datt gift. Pass ob!

Hebt ji schunn mool funn denn Hexenstiech und de Geistereek hört? Nä? Noch nie? Denn is gaud! Denn looh ik ju inn disse Spökelgegend tau besögen. Wie drobt uns ob den halben Barch, twischen Bobn und Nern-Kleveez. Genau door wo de hüdige Kirchenwech anfang. Weiter...